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soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien

Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.

Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.

Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie

bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.

Aktuelles

Weihnachtsferien vom 24.12.2017 bis zum 01.01.2018

am Dienstag, 12 Dezember 2017. gepostet in Aktuelles

Wir danken unseren Kunden, Auftraggebern und Geschäftspartnern für das gute Miteinander und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.
Nach unseren Weihnachtsferien in der Zeit vom 24.12.2017 bis zum 01.01.2018 freuen wir uns ab dem 02.01.2018 auf Sie und die Fortsetzung unserer guten Geschäftsbeziehungen.

Hessisches Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistungen (HGBP) - uneingeschränkter Bestandsschutz

am Freitag, 01 Dezember 2017. gepostet in Aktuelles

Auf dem bpa-Fachkongress 2017 in Bad Homburg äußert sich der zuständige Sozialminister des Landes Hessen Stefan Grüttner am 29.11.2017 eindeutig zur Bestandsschutzregelung von Pflegeeinrichtungen. Entgegen der ursprünglichen Absicht, den Pflegeeinrichtungen im Bestand nur eine kurze Übergangsfrist zur Anpassung der Anforderungen an das im Januar in Krafttretende Hessische Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistungen (HGBP) einzuräumen, wird ein uneingeschränkter Bestandsschutz avisiert:

"Alle hessischen Pflegeeinrichtungen, die momentan eine Betriebserlaubnis haben, und alle Einrichtungen, für die ein Bauantrag bis zum 31.12.2018 gestellt wird, genießen einen uneingeschränkten Bestandsschutz."

Von den Leuten in der Pflegepraxis wird diese Regelung begrüßt. Aus ihrer Sicht bleiben bestehende Strukturen erhalten und durch Verzicht auf hohe Umbau- und Anpassungsmaßnahmen entsteht kein Engpass in der Versorgung mit stationären Pflegeangeboten vor Ort.

Weiter Informationen unter: http://www.bpa.de/Aktuelles.112.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4154&cHash=aa9445c9aa2de8ae4e1111f03722c2c2

Förderung der Tagespflegeeinrichtungen - Länderspezifisch

am Mittwoch, 29 November 2017. gepostet in Aktuelles

Die Bundesländer fördern Tagespflegeeinrichtungen unterschiedlich in der Sache, im Ablauf und in der Höhe. Zuständig sind die Sozialministerien der Bundesländer. Auf Basis ihrer Angaben, sind die Daten von CAREkonkret zusammengetragen worden (Ausgabe 47, 24.11.2017).
soleo* hat eine Tabelle zur Übersicht erstellt. Hier finden Sie die länderspezifischen Angaben.

Koalitionsvereinbarung der großen Koalition aus SPD und CDU in Niedersachsen veröffentlicht - Stichpunkte zur Sozialpolitik -

am Dienstag, 21 November 2017. gepostet in Aktuelles

  1. Neue Sozialministerin wird in der Nachfolge von Cornelia Rundt (SPD) mit   Carola Reimann eine Fachpolitikerin mit Erfahrung: Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ( 2005 – 2009) , Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag (2009 bis 2013) und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion zuständig für Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend (seit 2013).
  1. Die Koalitionsvereinbarung gibt die gemeinsamen Ziele bekannt
  1. zum Thema Pflege (4) :
  • Wir wollen Pflege gemeinsam mit den Pflegekassen und den Anbietern flächendeckend sicherstellen. Die Qualität in der Pflege spielt eine bedeutende Rolle und ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Das Wunsch- und Wahlrecht pflegebedürftiger Menschen ist zu beachten.
  • Wir wollen gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen, den Pflegekassen und den Sozialverbänden Schritte zur Verbesserung der Personalschlüssel in der ambulanten und stationären Pflege vereinbaren. Wir streben eine Regelung in der Landesrahmenvereinbarungan, um eine Verbesserung der Personalschlüssel in der Pflege vor 2020 zu erreichen.
  • Mit tariflichen Maßnahmen wollen wir den Leistungswettbewerb zwischen den Pflegeeinrichtungen so gestalten, dass nicht der niedrigste Preis, sondern die Qualität der Leistung im Fokus Wir wollen private Anbieter vom Mehrwert des angestrebten Tarifvertrags Soziales oder einer den gültigen Tarifverträgen angepassten Entlohnung in der Altenpflege überzeugen.
  • Bei der Förderung von Investitionskosten der Träger durch das Land soll eine dem Tarif vergleichbare Bezahlung als Förderkriterium berücksichtigt werden.
  • Wir wollen die Personalsituation sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich verbessern. Dazu gehört die Anerkennung der tariflichen Bezahlung und des angemessenen Unternehmerrisikos bei der Vereinbarung der Entgelte für alle Pflegeleistungen. Alle Träger sind dabei gleich zu behandeln. In der ambulanten Pflege ist bei tarifgerechter Bezahlung auch die gleiche Pflegevergütung zu gewähren. Die passiven Zeiten, insbesondere Wegezeiten, müssen dabei angemessen berücksichtigt werden.
  • Wir wollen den Ausbau der Angebote für Kurzzeitpflege einschließlich Verhinderungs- und Überbrückungspflege im ländlichen Raum unterstützen. Wir prüfen, ob eingestreute Kurzzeitpflege wieder förderfähig gemacht werden kann. Bei der Förderung der Investitionskosten von stationären Einrichtungen wollen wir die Belegungsquote soweit absenken, dass ein wirtschaftlicher Betrieb auch bei geringerer Belegung möglich ist.
  • Die im Landespflegegesetz vorgegebenen Pflegekonferenzen und Pflegerahmenpläne wollen wir zur Planung
  • Wir überprüfen die Ausbildungen im Gesundheits- und Pflegebereich auf Aktualität. Die Fortschritte in der Forschung und ihrer Anwendung sollen in den Ausbildungen abgebildet werden. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ist für die Gesundheitsberufe zuständig, einschließlich der Curricula.
  • Die Sicherstellung der Pflegeinfrastruktur ist Sache der Pflegekassen. Wir wollen den Ausbau und die Unterstützung von unterversorgten Angeboten wie der Tagespflege weiterentwickeln zu integrierten Versorgungsstrukturen im Rahmen von SGB V und SGB XI.
  • Wir wollen Modellvorhaben für sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen initiieren, um Projekte über den Innovationsfonds zu unterstützen.
  • Die Integration von altersgerechten Assistenzsystemen im Alltag mit neuen Beratungsstrukturen soll gestärkt werden. Dazu ist eine Aufnahme in den Hilfsmittelkatalog erforderlich.
  1. Zum Thema Wohnen (6)
  • Die eigene Wohnung oder das eigene Haus, gemietet oder gekauft, ist für jeden Menschen ein Grundbedürfnis. Ziel ist für uns, mehr preisgünstige Wohnungen zu schaffen.
  • Mit der sozialen Wohnraumförderung wollen wir kinderreiche Familien, Menschen mit Behinderungen, alte Menschen, Studierende und Menschen mit kleinen und mittleren  Einkommen unterstützen
  • Ziel der sozialen Wohnraumförderung müssen attraktive Quartiere sein, die sozial durchmischt, familien- und kinderfreundlich sind und  nachbarschaftliche Angebote von Anfang an beinhalten.
  • Langfristiges Ziel muss ein insgesamt barrierearmer Wohnraum Barrierefreies  Bauen soll in einer Novellierung der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO)  aufgenommen werden. Barrierefreiheit gehört für uns zur Planung und Gestaltung  öffentlicher Räume. Ziel ist für uns die Schaffung möglichst vieler barrierefreier  Wohnungen. Dazu soll mit allen beteiligten Verbänden die Anwendung der als  Empfehlung von der Bauministerkonferenz herausgegebenen Musterbauordnung diskutiert werden
  • Wir wollen Gruppenbauvorhaben oder die Gründung von Genossenschaften unterstützen und einen Innovationsfonds für den Wohnungsbau auflegen, um gezielt beispielhafte Projekte fördern zu können.
  • Wir werden gemeinsam mit dem Bund und den Kommunen unsere Städtebauförderung fortsetzen. Das Programm „Soziale Stadt“ soll dabei zu einem  Leitprogramm der Städtebauförderung werden. Freie Mittel in diesem Programm  sollen überwiegend dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ zufließen.
  • Mit einem neuen Programm „Gute Nachbarschaft“ soll der Aufbau von Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit in Städten und Dörfern unterstützt werden. Hierzu wollen wir ein Modellprogramm zur Förderung auflegen.
  • Aus Wettbewerben zur Belebung von Innenstädten und Ortskernen werden wir Best-Practice-Beispiele entwickeln. In diesem  Zusammenhang soll die Quartiersinitiative Niedersachsen weiterentwickelt werden.

Die Koalitionsvereinbarung ist vollständig abrufbar unter dem Link: https://www.ndr.de/home/niedersachsen/groko230.pdf

Zwei aktuelle Studien weisen Bedarfe an speziellen Angeboten aus

am Freitag, 10 November 2017. gepostet in Aktuelles

Barmer Pflegereport 2017

Der Barmer behandelt jedes Jahr ein Schwerpunktthema in ihren Studien.
Der Pfelgereport 2017 hat zum Schwerpunktthema "Junge Pflege" und stellt hierzu fest:

  • zu wenig Betreuungsplätze für junge Pfelgebedürftige
  • junge Pflegebedürftige haben andere Wünsche als ältere
  • zu wenig geeignete Plätze für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche
  • Wunsch nach Kurzzeitpflege gut doppelt so hoch wie derzeit machbar

Der allgemeine Teil des Pflegereportes weist folgende Ergebnisse für 2017 aus:

  • Eigenanteil: Der Gesamteigenanteil für Heimbewohner liegt im Durchschnitt bei monatlich 1.691,00 Euro. Dabei ist die Streuung beachtlich. Für ein Viertel der Einrichtungen liegt der Gesamteigenanteil unter 1.286,00 Euro, bei einem weiteren Viertel dagegen bei über 2.053,00 Euro und für ein Prozent der Einrichtungen sogar bei über 3.000,00 Euro. Auch auf Länderebene gibt es massive Unterschiede. So reicht der Gesamteigenanteil von 1.107,00 Euro in Sachsen-Anhalt bis hin zu 2.252,00 Euro in Nordrhein-Westfalen (Report Seite 30f.)
  • Pflegebedürftige: Die Zahl der Pflegebedürftigen ist von insgesamt 2,02 Millionen im Jahr 1999 um 51 Prozent auf 3,04 Millionen im Jahr 2015 angestiegen. Hier sind alle Personen mit den Pflegestufen null bis drei beihnhaltet. Davon waren 1,93 Millionen weiblich und 1,11 Millionen männlich. Zuletzt waren 79,5 Prozent der männlichen Pflegebedürftigen 60 Jahre und älter, während 90,5 Prozent der weiblichen Pflegebedürftigen zu dieser Gruppe gehören. 41,2 beziehungsweise 64,1 Prozent waren 80 Jahre und älter (Seite 65).
  • Stellen in der Pflege: In der ambulanten Pflege hat sich die Zahl der Vollzeitstellen, wenn man Teil- und Vollzeitstellen zusammenrechnet, zwischen den Jahren 1999 und 2015 um 84 Prozent erhöht, von 125.400 auf 238.800 Personen. Im selben Zeitraum ist die Anzahl der Pflegebedürftigen, die sie versorgen, um 67 Prozent gesteigen, und zwar von 415.300 auf 692.300 Personen (Seite 131f.)
  • Heimplätze: Im Jahr 2015 gab es 13.600 Pflegeheime in Deutschland mit insgesamt 928.900 Heimplätzen. Davon entfielen 877.100 Plätze auf die vollstationäre Pflege, 51.400 auf die Tagespflege und 400 Plätze auf die Nachtpflege (Seite 136f.)

Quelle: https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/pflegereport/pflegereport-2017-134762


Die gesamte Studie "Barmer Pflegereport 2017" ist als Download abrufbar unter: https://www.barmer.de/blob/135698/ac141c44b72fe5a24a6d453c6fda9bf0/data/dl-pflegereport-2017.pdf

DAK Pflegereport 2017

Die Studie hat zum Schwerpunkt das Thema "Gutes Leben mit Demenz" gewählt.
Kernaussagen dieser Studie lauten:

  • Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich
  • Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar
  • DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor
  • Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik
  • Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Die DAK hat in Folge ein neues Online-Angebot für Angehörige eingestellt: https://www.dak.de/dak/gesundheit/pflegeleicht-1943396.html

Die Studie weist Bedarfe an Wohnangeboten für Menschen mit Demenz aus. Hiermit wird der Ausbau von ambulant betreuten WG und anderen Wohnformen für diese Zielgruppe bundesweit angeregt.

Quelle:https://www.dak.de/dak/bundes-themen/demenz--angehoerige-am-ende-ihrer-kraefte-1945572.html
Die gesamte Studie" DAK Pflegereport 2017" ist als Download abrufbar unter: Factsheet Pflegereport 2017

 

 

 

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