• WirnehmenAlle4.jpg

  • komplett neu444.jpg

soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien

Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.

Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.

Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie

bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.

Aktuelles

Zwischenruf Kurzzeitpflege

am Mittwoch, 18 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

Mit den Pflegestärkungsgesetzen wurde die Prämisse "ambulant vor stationär" in verschiedenen Bereichen gestärkt und ausgebaut. Dem Wunsch der Menschen wird hiermit entsprochen, auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit möglichst dauerhaft in der eigenen Häuslichkeit zu verbleiben.

Dadurch werde nicht nur die ambulanten Betreuungs- und Pflegedienste sowie haushaltsnahe Dienstleitsungen verstärkt angefragt, sondern auch teilstationäre Angebote. Der Ausbau der Tagespflege erfolgt flächendeckend. Die Kurzzeitpflege erfährt ebenfalls eine wachsende Nachfrage, jedoch sind die Steuerungsinstrumente für einen geplanten und prospektiv verbindlich zu vereinbarenden Aufenthalt kaum vorhanden. Das Konzept der eingestreuten Kurzzeitpflege bietet hiefür keine Grundlage. Andererseits sind die Konzepte eines solitären Kurzzeitangebotes bisher kaum wirtschaftlich zu führen.

Über eine Übereinstimmung von Nutzerinteressen und wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen in diesem Segment zu erlangen, gibt es zunehmend kreative Lösungen:

  1. Als eingestreute Kurzzeitpflegplätze werden in einer Pflegeeinrichtung Bewohnerzimmer konkret benannt. Die Buchung kann wie bei der Reservierung eines Hotelzimmers vorab verbindlich vereinbart werden. Für kurzfristige Anfragen stehen freie Kapazitäten in den Zeitfenstern zwischen bereits erteilten Buchungsbestätigungen zur Verfügung
  2. In NRW hat das MGEPA mit einem Erlass die Möglichkeit eingeräumt, die maximale Platzzahl von 80 im Neubau um maximal 15 Plätze der Kurzzeitpflege aufzustocken unter der Voraussetzung, dass diese nicht eingestreut sondern solitär zur Verfügung stehen.
  3. Die Landespflegesatzkommission in Bayern hat in ihrer letzten Sitzung verbesserte Rahmenbedingungen für das Angebot der eingestreuten Kurzzeitpflege in vollstationären Einrichtungen beschlossen. In einem Modell "Fix plus x" erhalten Einrichtungen, die sich freiwillig verpflichten, zwei feste Plätze für Kurzzeitpflegegäste zu reservieren, verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Preisbildung.

Der noch amtierende Gesundheitsminister Hermann Gröhe wird in den anstehenden Sondierungsgesprächen und möglichen Koalitionsverhandlungen eine zentrale Rolle einnehmen. In einem Interview stellte er fest, dass alle Parteiprogramme an der Vorrangigkeit von "ambulant vor stationär" keinen Zweifel lassen. Die Kurzzeitpflege wird vor diesem Hintergrund als wichtiges Versorungselement an Bedeutung zunehmen. Gelchzeitig werden innovative Lösungen und neue Wege konzeptionell zu entwickeln sein, um den Interessen von Nutzern wie Anbietern und Dienstleitern Rechnung zu tragen.

Ellen Wappenschmidt-Krommus
Konzept- und Strategieentwicklung

Verordnung über die Planung und Förderung von Pflegeeinrichtungen in Hessen - Entwurf Landesverordnung HGBPVA

am Mittwoch, 18 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

Aktuell werden die Stellungnahmen und Hinweise im Rahmen der Anhörung zum Entwurf der Landesverodnung vom Sozialminister in Hessen ausgewertet. In der Öffentlichkeit wurden die anstehenden neuen Vorgaben für Pflegeheime in Hessen kritisch diskutiert und laut Unmut geäußert.
Hintergrund des Unmutes der Verbände und Einrichtungen besteht vorrangig in einer kurzfristigen Anpassung von Bestandsimmobilien an die neuen Vorgaben. Die Verordnung soll Anfang 2018 in Kraft treten mit einer Übergangsfrist von sieben Jahren.
Die öffentlich ausgetragene Kritik zeigte bereits Wirkung. Die Pressesprecherin des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration - Esther Walter - äußerte sich gegenüber CareInvest am 12.10.2017 wie folgt:" Bestehende Einrichtungen sowie solche, die bereits in Planungsprozessen sind, können von großzügigen Regelungen ausgehen...". Sie definiert die Landesverordnung "als Basis für eine Ausweitung der Standards im Sinne der Bewohner für neu entstehende Einrichtungen, also solche, die in Zukunft gebaut werden". 

Einige der "neuen baulichen Standards" laut §13 HGBPVA Allgemeine bauliche Anforderungen im Überblick:

 

Tabelle.PNG

Die neuen Standards werden auch von Kritikern für Neubauten grundsätzlich begrüßt, die Anpassung im Bestand jedoch als kaum bzw. gar nicht realisierbar abgelehnt.
Die Ergebnisse der weiteren Beratungen bleiben abzuwarten.

Investitionskosten - Festsetzung der Angemessenheitsgrenze für 2018 in NRW

am Dienstag, 10 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

 

Tabelle-CareKonkret.PNG

Die in der Tabelle angegebenen Werte sind für die Festsetzungs- und Feststellungsbescheide nach der APG DVO - NRW maßgeblich und zwar für:

  • langfristige Anlagegüter wie Gebäude (§ 2 Absatz 2 APG DVO NRW) 
  • die Instandhaltungspauschale für langfristige Anlagegüter (§ 6 Absatz 2 APG DVO NRW)

Wichtig zu beachten sind die unterschiedlichen Werte für vollstationäre und teilstationäre Einrichtungen. Diese, per Erlass des MGEPA vom 17.07.2017 festgelegten Werte, sind für zukünftige Planungen von Baumaßnahmen -Neubau sowie Umbau und Modernisierungsmaßnahmen - nach dem Wohn- und Teilhabegesetz - WTG NRW von Bedeutung.

In der Praxis werden diese festgesetzten Angemessenheitsgrenzen für kritisch betrachtet, zum einen unter Berücksichtigung der Preisentwicklung auf dem Baumarkt und zum anderen durch zunehmend qualitativer Anforderungen für Pflegeeinrichtungen.

Spatenstich für den Neubau einer Pflegeeinrichtung in Kerpen

am Freitag, 29 September 2017. gepostet in Aktuelles

Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden des Caritas-Verbandes für den Rhein-Erft-Kreis e.V., Herrn Peter Altmayer, und unter Beteiligung der weiteren Bauherrenvertreter, der Stadt Kerpen, der Presse sowie der soleo* GmbH konnte heute auf dem Baugrunstück der symbolische Spatenstich gefeiert werden.
Hier entsteht ein Quartierskonzept mit stationärer Pflegeeinrichtung für 72 Plätze, einer Tagespflege, einem Mahlzeitendienst und einer Sozialstation sowie in einem 2. Bauabschnitt betreutes Wohnen.
Die soleo* GmbH ist als Generalplaner mit den Leistungsphasen 1-9 beauftragt. Der Bauantrag ist eingereicht und mit der Ausführungsplanung wurde begonnen.

 

Spatenstich.jpg
Spatenstich mit Andreas Comacchio, Christian Canzler, Heinz-Udo Assenmacher, Peter Altmayer, Ute Christochowitz und Ralf Weinholt (v.l.n.r.)

Übergangsfrist für Anpassung der WTG Forderungen in NRW hat Bestand

am Mittwoch, 23 August 2017. gepostet in Aktuelles

Der Hoffnung, dass mit neuer Landesregierung die Übergangsregelung für die Umsetzung der WTG-Vorgaben in NRW aufgelockert oder gar aufgehoben würde, ist nach aktuellen Aussagen des nun zuständigen Landesministeriums MAGS der Boden entzogen worden.

Minister Karl-Josef Laumann bezieht eindeutig Stellung und bezeichnet die Anpassungszeit von 15 Jahren als ausreichend. Viele Träger haben im Bestand die Anforderungen - vorrangig die Schaffung von EZ - inzwischen erfüllt. Die Träger, die dieser Forderung bis zum 31.07.2018 nicht nachkommen werden, müssen mit einem Belegungsstopp rechnen. In CareInvest vom 23.08.2017 führt nach Ansicht von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die ab Mitte 2018 geltende Einzelzimmerquote zu einer Qualitätssteigerung in den stationären Pflegeeinrichtungen Nordrhein-Westfalens:"Die Politik darf nicht eintscheiden, wo und wie Menschen wohnen und leben wollen, wenn sie pflegebedürftig werden. Aber sie muss die richtigen Rahmenbedingungen dafür setzen".

Daten und Fakten zum Umsetzungsstand:

Im Oktober 2015 hatten 650 der rund 2700 Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen die Einzelzimmerquote noch nicht erfüllt.

Die Umfrage des Ministeriums im Juli 2017 wurde von 516 der 650 Einrichtungen beantwortet. Von den 516 Einrichtungen konnten 72 auf die Frage, ob sie davon ausgehen, dass sie die Einzelzimmerquote fristgerecht erfüllen können, noch keine fristgerechte Umsetzungsperspektive der geplanten Baumaßnahmen darlegen.

Hier finden Sie den CareInvest Artikel!

[12 3 4 5  >>