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soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien

Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.

Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.

Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie

bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.

Aktuelles

Zwei aktuelle Studien weisen Bedarfe an speziellen Angeboten aus

am Freitag, 10 November 2017. gepostet in Aktuelles

Barmer Pflegereport 2017

Der Barmer behandelt jedes Jahr ein Schwerpunktthema in ihren Studien.
Der Pfelgereport 2017 hat zum Schwerpunktthema "Junge Pflege" und stellt hierzu fest:

  • zu wenig Betreuungsplätze für junge Pfelgebedürftige
  • junge Pflegebedürftige haben andere Wünsche als ältere
  • zu wenig geeignete Plätze für pflegebedürftige Kinder und Jugendliche
  • Wunsch nach Kurzzeitpflege gut doppelt so hoch wie derzeit machbar

Der allgemeine Teil des Pflegereportes weist folgende Ergebnisse für 2017 aus:

  • Eigenanteil: Der Gesamteigenanteil für Heimbewohner liegt im Durchschnitt bei monatlich 1.691,00 Euro. Dabei ist die Streuung beachtlich. Für ein Viertel der Einrichtungen liegt der Gesamteigenanteil unter 1.286,00 Euro, bei einem weiteren Viertel dagegen bei über 2.053,00 Euro und für ein Prozent der Einrichtungen sogar bei über 3.000,00 Euro. Auch auf Länderebene gibt es massive Unterschiede. So reicht der Gesamteigenanteil von 1.107,00 Euro in Sachsen-Anhalt bis hin zu 2.252,00 Euro in Nordrhein-Westfalen (Report Seite 30f.)
  • Pflegebedürftige: Die Zahl der Pflegebedürftigen ist von insgesamt 2,02 Millionen im Jahr 1999 um 51 Prozent auf 3,04 Millionen im Jahr 2015 angestiegen. Hier sind alle Personen mit den Pflegestufen null bis drei beihnhaltet. Davon waren 1,93 Millionen weiblich und 1,11 Millionen männlich. Zuletzt waren 79,5 Prozent der männlichen Pflegebedürftigen 60 Jahre und älter, während 90,5 Prozent der weiblichen Pflegebedürftigen zu dieser Gruppe gehören. 41,2 beziehungsweise 64,1 Prozent waren 80 Jahre und älter (Seite 65).
  • Stellen in der Pflege: In der ambulanten Pflege hat sich die Zahl der Vollzeitstellen, wenn man Teil- und Vollzeitstellen zusammenrechnet, zwischen den Jahren 1999 und 2015 um 84 Prozent erhöht, von 125.400 auf 238.800 Personen. Im selben Zeitraum ist die Anzahl der Pflegebedürftigen, die sie versorgen, um 67 Prozent gesteigen, und zwar von 415.300 auf 692.300 Personen (Seite 131f.)
  • Heimplätze: Im Jahr 2015 gab es 13.600 Pflegeheime in Deutschland mit insgesamt 928.900 Heimplätzen. Davon entfielen 877.100 Plätze auf die vollstationäre Pflege, 51.400 auf die Tagespflege und 400 Plätze auf die Nachtpflege (Seite 136f.)

Quelle: https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/pflegereport/pflegereport-2017-134762


Die gesamte Studie "Barmer Pflegereport 2017" ist als Download abrufbar unter: https://www.barmer.de/blob/135698/ac141c44b72fe5a24a6d453c6fda9bf0/data/dl-pflegereport-2017.pdf

DAK Pflegereport 2017

Die Studie hat zum Schwerpunkt das Thema "Gutes Leben mit Demenz" gewählt.
Kernaussagen dieser Studie lauten:

  • Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich
  • Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar
  • DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor
  • Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik
  • Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Die DAK hat in Folge ein neues Online-Angebot für Angehörige eingestellt: https://www.dak.de/dak/gesundheit/pflegeleicht-1943396.html

Die Studie weist Bedarfe an Wohnangeboten für Menschen mit Demenz aus. Hiermit wird der Ausbau von ambulant betreuten WG und anderen Wohnformen für diese Zielgruppe bundesweit angeregt.

Quelle:https://www.dak.de/dak/bundes-themen/demenz--angehoerige-am-ende-ihrer-kraefte-1945572.html
Die gesamte Studie" DAK Pflegereport 2017" ist als Download abrufbar unter: Factsheet Pflegereport 2017

 

 

 

Zwischenruf Kurzzeitpflege

am Mittwoch, 18 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

Mit den Pflegestärkungsgesetzen wurde die Prämisse "ambulant vor stationär" in verschiedenen Bereichen gestärkt und ausgebaut. Dem Wunsch der Menschen wird hiermit entsprochen, auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit möglichst dauerhaft in der eigenen Häuslichkeit zu verbleiben.

Dadurch werde nicht nur die ambulanten Betreuungs- und Pflegedienste sowie haushaltsnahe Dienstleitsungen verstärkt angefragt, sondern auch teilstationäre Angebote. Der Ausbau der Tagespflege erfolgt flächendeckend. Die Kurzzeitpflege erfährt ebenfalls eine wachsende Nachfrage, jedoch sind die Steuerungsinstrumente für einen geplanten und prospektiv verbindlich zu vereinbarenden Aufenthalt kaum vorhanden. Das Konzept der eingestreuten Kurzzeitpflege bietet hiefür keine Grundlage. Andererseits sind die Konzepte eines solitären Kurzzeitangebotes bisher kaum wirtschaftlich zu führen.

Über eine Übereinstimmung von Nutzerinteressen und wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen in diesem Segment zu erlangen, gibt es zunehmend kreative Lösungen:

  1. Als eingestreute Kurzzeitpflegplätze werden in einer Pflegeeinrichtung Bewohnerzimmer konkret benannt. Die Buchung kann wie bei der Reservierung eines Hotelzimmers vorab verbindlich vereinbart werden. Für kurzfristige Anfragen stehen freie Kapazitäten in den Zeitfenstern zwischen bereits erteilten Buchungsbestätigungen zur Verfügung
  2. In NRW hat das MGEPA mit einem Erlass die Möglichkeit eingeräumt, die maximale Platzzahl von 80 im Neubau um maximal 15 Plätze der Kurzzeitpflege aufzustocken unter der Voraussetzung, dass diese nicht eingestreut sondern solitär zur Verfügung stehen.
  3. Die Landespflegesatzkommission in Bayern hat in ihrer letzten Sitzung verbesserte Rahmenbedingungen für das Angebot der eingestreuten Kurzzeitpflege in vollstationären Einrichtungen beschlossen. In einem Modell "Fix plus x" erhalten Einrichtungen, die sich freiwillig verpflichten, zwei feste Plätze für Kurzzeitpflegegäste zu reservieren, verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Preisbildung.

Der noch amtierende Gesundheitsminister Hermann Gröhe wird in den anstehenden Sondierungsgesprächen und möglichen Koalitionsverhandlungen eine zentrale Rolle einnehmen. In einem Interview stellte er fest, dass alle Parteiprogramme an der Vorrangigkeit von "ambulant vor stationär" keinen Zweifel lassen. Die Kurzzeitpflege wird vor diesem Hintergrund als wichtiges Versorungselement an Bedeutung zunehmen. Gelchzeitig werden innovative Lösungen und neue Wege konzeptionell zu entwickeln sein, um den Interessen von Nutzern wie Anbietern und Dienstleitern Rechnung zu tragen.

Ellen Wappenschmidt-Krommus
Konzept- und Strategieentwicklung

Verordnung über die Planung und Förderung von Pflegeeinrichtungen in Hessen - Entwurf Landesverordnung HGBPVA

am Mittwoch, 18 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

Aktuell werden die Stellungnahmen und Hinweise im Rahmen der Anhörung zum Entwurf der Landesverodnung vom Sozialminister in Hessen ausgewertet. In der Öffentlichkeit wurden die anstehenden neuen Vorgaben für Pflegeheime in Hessen kritisch diskutiert und laut Unmut geäußert.
Hintergrund des Unmutes der Verbände und Einrichtungen besteht vorrangig in einer kurzfristigen Anpassung von Bestandsimmobilien an die neuen Vorgaben. Die Verordnung soll Anfang 2018 in Kraft treten mit einer Übergangsfrist von sieben Jahren.
Die öffentlich ausgetragene Kritik zeigte bereits Wirkung. Die Pressesprecherin des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration - Esther Walter - äußerte sich gegenüber CareInvest am 12.10.2017 wie folgt:" Bestehende Einrichtungen sowie solche, die bereits in Planungsprozessen sind, können von großzügigen Regelungen ausgehen...". Sie definiert die Landesverordnung "als Basis für eine Ausweitung der Standards im Sinne der Bewohner für neu entstehende Einrichtungen, also solche, die in Zukunft gebaut werden". 

Einige der "neuen baulichen Standards" laut §13 HGBPVA Allgemeine bauliche Anforderungen im Überblick:

 

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Die neuen Standards werden auch von Kritikern für Neubauten grundsätzlich begrüßt, die Anpassung im Bestand jedoch als kaum bzw. gar nicht realisierbar abgelehnt.
Die Ergebnisse der weiteren Beratungen bleiben abzuwarten.

Investitionskosten - Festsetzung der Angemessenheitsgrenze für 2018 in NRW

am Dienstag, 10 Oktober 2017. gepostet in Aktuelles

 

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Die in der Tabelle angegebenen Werte sind für die Festsetzungs- und Feststellungsbescheide nach der APG DVO - NRW maßgeblich und zwar für:

  • langfristige Anlagegüter wie Gebäude (§ 2 Absatz 2 APG DVO NRW) 
  • die Instandhaltungspauschale für langfristige Anlagegüter (§ 6 Absatz 2 APG DVO NRW)

Wichtig zu beachten sind die unterschiedlichen Werte für vollstationäre und teilstationäre Einrichtungen. Diese, per Erlass des MGEPA vom 17.07.2017 festgelegten Werte, sind für zukünftige Planungen von Baumaßnahmen -Neubau sowie Umbau und Modernisierungsmaßnahmen - nach dem Wohn- und Teilhabegesetz - WTG NRW von Bedeutung.

In der Praxis werden diese festgesetzten Angemessenheitsgrenzen für kritisch betrachtet, zum einen unter Berücksichtigung der Preisentwicklung auf dem Baumarkt und zum anderen durch zunehmend qualitativer Anforderungen für Pflegeeinrichtungen.

Spatenstich für den Neubau einer Pflegeeinrichtung in Kerpen

am Freitag, 29 September 2017. gepostet in Aktuelles

Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden des Caritas-Verbandes für den Rhein-Erft-Kreis e.V., Herrn Peter Altmayer, und unter Beteiligung der weiteren Bauherrenvertreter, der Stadt Kerpen, der Presse sowie der soleo* GmbH konnte heute auf dem Baugrunstück der symbolische Spatenstich gefeiert werden.
Hier entsteht ein Quartierskonzept mit stationärer Pflegeeinrichtung für 72 Plätze, einer Tagespflege, einem Mahlzeitendienst und einer Sozialstation sowie in einem 2. Bauabschnitt betreutes Wohnen.
Die soleo* GmbH ist als Generalplaner mit den Leistungsphasen 1-9 beauftragt. Der Bauantrag ist eingereicht und mit der Ausführungsplanung wurde begonnen.

 

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Spatenstich mit Andreas Comacchio, Christian Canzler, Heinz-Udo Assenmacher, Peter Altmayer, Ute Christochowitz und Ralf Weinholt (v.l.n.r.)

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