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soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien

Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.

Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.

Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie

bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.

Aktuelles

In eigener Sache

am Mittwoch, 15 März 2017. gepostet in Aktuelles

Wir ziehen mit unserem Büro von Neuss nach Düsseldorf um. Allerdings ist es erfordelich, auf der Zielgeraden einen Zwischenstopp einzulegen.

In der Zeit vom 20.03.2017 bis zum 01.05.2017 lautet unsere Postadresse:
Hansaallee 247a, 40549 Düsseldorf

Ab dem 01.05.2017 erreichen Sie uns in unseren neuen Räumen mit der Adresse:
Hansaallee 249, 40549 Düsseldorf

Während der gesamten Zeit bleiben wir für Sie uneingeschränkt tätig und sind unter den Ihnen bekannten Kontaktdaten auch telefonisch, per Mail erreichbar.

Tel. +49 2131 / 51 255 - 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pflegestärkungsgesetze nur ein Anfang?!

am Dienstag, 07 März 2017. gepostet in Aktuelles

Gemeinsam haben Verbände und Organisationen der Pflegebranche und Träger von Pflegeeinrichtungen die Initiative "Pro-Pflegereform" gegründet. Ihr Ziel ist ein Systemwechsel in der Pflegeversicherung zur Überwindung der Sektoren ambulant und stationär. Die Idee besteht darin, die individuell benötigte Pflege als Pflegebedingte Kosten über die Pflegeversicherung abrechenbar zu machen unabhängig vom Wohn- und Lebensort.

Die Intitiatoren fordern die Politik zur Fortsetzung der bisherigen Bemühungen zur Stärkung der Pflege auf. Die Pflegestärkungsgesetze reichen ihrer Ansicht nach nicht aus, die zukünftigen Herausforderungen in der Pflege zu meistern. Besonders die notwendigen qualitativen und personellen Verbesserungen in der Pflege brauchen neues Denken und neue Strukturen. Wunsch der Initiatoren ist es, dass zukünftig alle notwendigen pflegebedingten Kosten - wie die medizinischen Leistungen über die Krankenversicherung - durch die Pflegeversicherung getragen werden. Die Finanzierung der Leistungen soll nicht mehr gekoppelt sein an den Ort der Leistungserbringung, d.h. die benötigte Pflege wird in der eigenen Häuslichkeit, im betreuten Wohnen und in der Pflegeeinrichtung in gleicher Weise berechnet.

Die Kosten für den Strukturwandel der Pfegeversicherung - wie von der Initiative Pro-Pflegereform verfolgt - wird durch Gutachten von Prof. Dr. Hein Rothgang, Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Bremen ermittelt. Die Ergebnisse dieses Gutachtens wird die Initiative am 18.05.2017 in Berlin "Am Tag der Pflegereform" der Öffentlichkeit vorstellen.

Weitere Informationen über die Initiative erhalten Sie über:

https://www.pro-pflegereform.de/reformvorschlaege/

Beitrag Care Invest

am Mittwoch, 08 Februar 2017. gepostet in Aktuelles

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Unseren vollständigen Beitrag in der Care Invest finden sie hier.

Statistisches Bundesamt - Pflegestatistik 2015

am Dienstag, 17 Januar 2017. gepostet in Aktuelles

Interessante Entwicklung aus der Pflegestatistik 2015

Die Pflegestatistik stellt alle zwei Jahre die Daten und Fakten der Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung in Deutschland zusammen. Veränderungen in den Jahresverläufen ab 2001 sind hievon abzulesen und Entwicklungen zu erkennen.

Die Angaben zu den Pflegeeinrichtungen basieren auf folgenden Definitionen laut Glossar:

  • statistisch erfasst werden die Pflegeheime, die durch Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI zur Pflege zugelassen sind oder Bestandschutz nach § 73 Abs. 3 und 4 SGB XI genießen und danach als zugelassen gelten 
  • erfasst werden die ambulaten Pflegedienste, die durch Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI zur Pfelge zugelassen sind oder Bestandsschutz nach § 73 Abs. 3 und 4 SGB XI genießen und danach als zugelassen gelten
  • erfasst werden "eingestreute" Kurzzeitpflege Plätze (Betten) in der vollstationären Dauerpflege, die kurzfritig flexibel für die Kurzzeitpflege genutzt werden können

2015 Zahlen im Überblick

  • 2,9 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI)
  • 64% waren Frauen
  • 83% der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter
  • 37% waren 85 jahre und älter
  • 73% bzw. 2,08 Millionen der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt
  • Davon wurden: 1.385.000 Pflegebedürftige in der Regel zu Hause allein durch Angehörige gepflegt, 692.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, die Pflege erfolgte jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste
  • 27% (783.000 Pflegebedürftige) wurden in Pflegeheimen vollstationär betreut
  • 88% war die Auslastung von Pflegeeinrichtungen bezogen auf die Pflegebedürftigen mit Pflegestufe nach dem SGB XI
  • 13.600 Pflegeheime einschl. teilstationäre Einrichtungen mit 730.000 Beschäftigten
  • 13.300 ambulante Pflegedienste mit 355.600 Beschäftigten

Vergleich 2013 mit 2015

  • die Nachfrage nach Leistungen der ambulaten Pflegedienste vollstationären Pflegeheime hat zugenommen
  • die Anzahl der in Heimen vollstationär bersorgten Pflegebedürftigen ist unterdurchschnittlich um 2,5% (19.000) gestiegen
  • die Zahl der durch ambulante Dienste betreuten Pflegebedürftigen stieg um 12,4% (76.000)
  • die Anzahl der "reinen" Pflegegeldempfängerinnen und- empfänger, also der allein durch Angehörige Versorgten, nahm um 11,1% (139.000) zu
  • bei der Pflege zu Hause ergibt sich somit ein Anstieg von zusammen 11,6% (215.000 Pflegebedürftige)
  • die Zahl der Pfelgebedürftigen nahm insgesamt um 8,9% bzw. 234.000 zu
  • bei den Pflegestufen ist, wie auch in den Vorjahren, ein überdurchschnittlichen Wachstum bei den Pflegebedürftigen der Pfelgestufe I (+ 11,7% bzw. 172.000) festzustellen
  • bei den Pfelgestufen II (+ 6,4%) und III (+ 4,3%) sind hingegen die Veränderungen geringer

Entwicklungen: Vergleich 2001 zu 2015

  • die Anzahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen ist um 32,4% (192.000 Pflegebedürftige) gestiegen
  • die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch ambulante Pflegedienste gepflegt wurden, ist um 59,3 % (258.000) gestiegen
  • für die Pflegegeldempfängerinnen und- empfänger ergibt sich ein Anstieg von 38,4% beziehungsweise 384.000 Personen
  • bei der Zahl der zu Hause versorgten Pflegebedürftigen zusammen beträgt der Wert 44,7% (641.000)
  • der Anstieg bei den Pflegebedürftigen insgesamt beträgt 40,2% (821.000)

Versorgung 2015: Vergleich stationäre Pflege zu Hause

  • Frauenanteil der Versorgten zu Hause mit 61% Frauen gegenüber 72% Frauen in Pflegeeinrichtungen
  • die vollstationär im Heim betreuten Frauen und Männer waren älter als die zu Hause gepflegten
  • bei diesen Heimbewohnern waren die Hälfte (51%) 85 Jahre und älter, bei den zu Hause Versorgten knapp ein Drittel (32%)
  • Schwerstpflegebedürftige wurden zudem eher im Heim vollstationär betreut
  • der Anteil der Pflegebedürftigen der Stufe III (höchste Pflegestufe) betrug im Heim 20%, bei den zu Hause Versorgten 8%
  • der Anteil der Pflegebedürftigen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz liegt im Heim mit 71% deutlich höher als bei den zu Hause Versorgten (Anteil von 31%)

Pflegebedürftigkeit 2015: Vergleich nach Lebensalter

  • bei den 70 bis unter 75-jährigen war "nur" jeder zwanzigste (5%) pflegebedürftig
  • bei den ab 90-jähirgen ist die Quote der Pflegebedürftigen mit 66% angegeben
  • auffallend ist, dass Frauen ab circa dem achzigsten Lebensjahr eine deutlich höhrere Pflegequote aufwiesen, also eher pflegebedürftig sind als Männer dieser Altersgruppe
  • bei den 85- bis unter 90- jährigen Frauen beträgt die Pflegequote 44%, bei den Männern gleichen Alters hingegen "nur" 31%. Hier wird als ein Grund auf das unterschiedliche Antragsverhalten zur Feststellung des Pflegebedarfs verwiesen, das bei Frauen häufig früher greift

Weitere Zahlen und Fakten finden Sie unter:

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Pflege/PflegeDeutschlandergebnisse5224001159004.pdf?__blob=publicationFile

 

PSG III im Bundestag verabschiedet und im Bundesrat zugestimmt

am Freitag, 06 Januar 2017. gepostet in Aktuelles

Drittes Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz - PSG III). Der Bundesrat hat in seiner 952. Sitzung am 16. Dezember 2016 beschlossen, dem vom Deutschen Bundetag am 1. Dezember 2016 verabschiedeten Gesetz gemäß Artikel 104a Absatz 4 des Grundgesetzes zuzustimmen. Damit greift zum 01.01.2017 eine weitere Reform der Pflegeversicherung zur Stärkung der Pflege. Die zentralen Eckpunkte des Pflegestärkungsgesetzes - PSG III sind die Verbesserungen der Steuerung, Kooperation und Beratung und Pflege in den Kommunen.Bild_Hompage.jpg

Copyright: BMG/Jochen Zick (action press)

 

Das Bundesministerium für Gesundheit fasst die Neuerungen wie folgt zusammen:

  • Die Beratung in der Pflege wird weiter gestärkt: Um das Netz der Beratungsstellen weiter auszubauen, erhalten Kommunen für die Dauer von fünf Jahren ein Initiativrecht zur Einrichtung von Pflegestützpunkten, wenn sie sich angemessen an den entstehenden Kosten beteiligen. Die Kommunen können künftig Beratungsgutscheine für eine Pflegeberatung einlösen und auf Wunsch auch Bezieher von Pflegegeld beraten.
  • In bis zu 60 Landkreisen und kreisfreien Städten für die Dauer von fünf Jahren wird eine Beratung der Pflegebdürftigen und ihrer Angehörigen "aus einer Hand" durch kommunale Beratungsstellen modellhaft erprobt. Für diese Modellvorhaben ist eine systematische Evaluation mit dem Schwerpunkt der Ergebnisqualität vorgesehen.
  • Für Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung und Entlastung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen im Alltag stellt die Pflegeversicherung bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung, wenn Länder bzw. Kommunen den gleichen Förderbetrag aufbringen. Weitere 10 Millionen Euro werden zur Förderung kommunaler Netzwerke zur Unterstützung Pflegebedürftiger bereitgestellt. Auch hier müssen Länder und Kommuen den gleichen Förderbetrag aufbringen.
  • Künftig können auch nicht-tarifgebundene Einrichtungen in den Pflegesatzverhandlungen mit den Kostenträger einfacher Löhne bis zur Höhe des Tarifniveaus durchsetzen. Pflegekassen und Sozialhilfeträger müssen diese künftig grundsätzlich als wirtschaftlich anerkennen und entsprechend finanzieren. Die Kostenträger erhalten auf der anderen Seite ein Nachweisrecht, dass die verhandelten Löhne auch tatsächlich bei den Beschäftigten ankommen. Die Zahlung von tariflicher und kirchenarbeitsrechtlicher Entlohnung muss in Vergütungsverhandlungen bereits vollumfänglich berücksichtigt werden.

Auch diese Reform hat zum Ziel, dem Wunsch der Menschen entsprechen, bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit zu leben. Die Kommunen werden die Entwicklung der Versorgungsstrukturen entsprechend steuern auch, um die eigenen Haushalte zu entlasten.

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