soleo* Sozial- und Gesundheitsimmobilien

WAZ: Caritas Heiligenhaus testet Service auf der anderen Straßenseite (01.07.2014)

Heiligenhaus. In 39 altengerechten Wohnungen an der Kurze Straße können die Mieter bald den Service des gegenüber liegenden Wohnheims dazu buchen. Caritas-Geschäftsführer Beuse: „Wir erweitern so unser Portfolio“. Das Planungsbüro Soleo verzeichnet eine große Resonanz: schon 50 Anfragen.

Der Dachstuhl ist schon freigelegt, die Mitarbeiter einer Abrissfirma entkernen gerade das Einfamilienhaus an der Kurze Straße, das schon bald dem großen Gebäudekomplex mit 39 Mietwohnungen Platz machen soll: Es kommt Bewegung ins Bauprojekt schräg gegenüber dem Caritas-Seniorenheim, betagte Bürger sollen hier ab Herbst 2015 bequem und barrierefrei wohnen, bei Bedarf eben aufs Serviceangebot des katholischen Sozialverbands zurückgreifen. „Auch für uns ist das neu, ich bin schon sehr gespannt“, lässt Thomas Beuse, Geschäftsführer der Heiligenhauser Caritas-Gesellschaft, auch mit dem Projekt einen Testballon steigen, denn bei Erfolg dieses Konzept weiter auszubauen „ist dann auch denkbar.“

Der Vorteil an der Kurze Straße liegt auf der Hand: Ein beauftragter Pflegedienst muss nicht mit dem Auto anreisen, sondern einfach nur die Bürgersteige wechseln. Die Idee zu diesem Bauvorhaben war schon 2009 geboren, als die Caritas ihr Wohnheim an der gleich angrenzenden Rheinlandstraße bezog. Dieses wurde nämlich vom Beratungsbüro Soleo gebaut, für den Bauherrn, die Service-Wohnen Heiligenhaus GmbH, konzipierte das Team aus dem niederrheinischen Kevelaer nun auch die 39 Wohnungen an der Kurze Straße.


So gleich gegenüber – der Wohnkomplex soll architektonisch an das Caritas-Wohnheim angelehnt sein – bot sich die Kooperation ja auch an. „Das erweitert unser Portfolio vor Ort“, erklärt Thomas Beuse. Wer abgesehen vom Beratungsbedarf durch geschulte Mitarbeiter selbst nicht mehr die Kleidung waschen und den Hausflur reinigen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, auf jenen Service zurückzugreifen, den es im benachbarten Wohnheim eh schon gibt. „Es ist aber auch eine Einladung an die Mieter, die anderen Angebote in unserem Haus zu besuchen“, sagt Beuse und denkt da an Film- und Diavorträge, das Sommerfest oder Gymnastikgruppen.

Erst gestern Morgen hatte Thomas Beuse den letzten Anrufer am Telefonhörer, der sich aufgrund der Bautätigkeiten nach der Wohnmöglichkeit erkundigt hat. Das Interesse der älteren Generation bezeichnet er als riesig: „Das zeigt uns: Der Bedarf ist da. Viele haben ein Eigenheim – wenn die Kinder aus dem Haus sind und vielleicht einen ganz anderen Wohnort haben, bleibt nur das ältere Paar zurück. Da höre ich viele sagen: Haus und Garten sind uns zu groß, wir verkaufen es.“ Und die Verkäufer zieht es dann in die Innenstadt, wo Einkäufe und Arztbesuche auch gegebenenfalls mit dem Rollator verhältnismäßig bequem sein können. Womit sich nebenbei laut Thomas Beuse noch ein weiterer positiver Effekt ergibt: „Es werden dann einige Immobilien frei für Familien mit Kinder, da wird Platz gemacht für die junge Generation.“

Große Resonanz bei Wohnungen für die Generation 55 +
Die Demographie belegt: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Neben sozial- und familiengerechtem Wohnungsbau liegt bei der Stadtentwicklung daher auch der Fokus auf altersgerechten und barrierefreien Unterkünften. Das Bauprojekt Kurze Straße nennt Harald Flügge, Technischer Beigeordneter der Stadt, daher auch „einen guten Beitrag, attraktiven Mietwohnungsbau für die Generation 55 + in zentraler Innenstadtlage zu platzieren“.

Noch in diesem Monat soll mit den Neubau begonnen werden, für September nächsten Jahres ist die Fertigstellung vorgesehen. Die Bauankündigung von 39 Mietwohnungen mit eineinhalb bis drei Zimmer sowie einer Fläche von 54 bis 77 Quadratmetern (die meisten mit Balkon oder Terrasse) in unmittelbarer Nähe zur Hauptstraße und zum Hefelmannpark hat beim Planungbüro für einen kleinen Ansturm gesorgt. „Rund 50 Anfragen“, verzeichnete Rolf Kalter, für die Vermietung zuständiger Mitarbeiter bei Soleo, und ist damit sehr zufrieden.

Die Interessenten bekommen dann Infomaterial zugeschickt und können theoretisch schon gleich reservieren. Wer sich aber noch was Zeit lassen möchte, kann aber auch auf Besichtigungstermine warten, die es bei entsprechendem Baufortschritt geben soll. Wie hoch die Mieten sein werden, kann Kalter allerdings noch nicht sagen: „Die Preise müssen noch final abgestimmt werden.“

Interessierte können sich unter 02131/1762379 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! über die Wohnungen informieren. Näheres soll es auch bald im Internet geben auf zentrumsquartier.de.

Andreas Berten

WAZ: Barrierefreie Wohnungen entstehen in Heiligenhaus (19.09.2014)

Die WAZ hat einen Aritkel veröffentlicht, der sich mit dem Spatenstich zum Zentrumsquartier beschäftigt: "Barrierefreie Wohnungen entstehen in Heiligenhaus"

Hinweis: Der Artikel wurde von der WAZ verfasst. Autorin: Pertra Treiber. Foto: Uwe Möller. Die Verlinkung wurde uns von der Redaktion Heiligenhaus genehmigt.

CareInvest - Ausgabe 11/2014 "NRW - An der Pflege rumtüfteln"

Die Diskussionen um das neue Landespflegegesetz halten an. Pflegeministerin Barbara Steffens und Markus Leßmann, Leiter der Abteilung Pflege im MGEPA, reisen durchs Land, um Investoren und Betreiber von ihren Plänen zu überzeugen.

Der Zeitpunkt war gut gewählt für den diesjährigen soleo-Kongress. Direkt nach der jüngsten Anhörung im Sozialausschuss des Landtages zum geplanten Altenpflegegesetz (APG) und dessen Durchführungsverordnung (DVO) strömten so viele Teilnehmer wie noch nie in den Wallfahrtsort Kevelaer an der holländischen Grenze, um von Landespflegeministerin Barbara Steffens (Grüne) zu hören, ob sich ihre monatelang geäußerte Kritik insbesondere an der geplanten Investitionskostenregelung Früchte getragen hat.

Die Ministerin hingegen kam mit der Hoffnung, die distanzierte Zuhörerschaft von den Grundzügen ihrer Alten- und Pflegepolitik überzeugen zu können, in der das neue Landespflegegesetz nur eine, wenn auch wichtige Rolle spielt. Eingangs sendete sie versöhnliche Signale. Zusammengefasst: „Wir wollen und brauchen den Diskurs mit Ihnen. Die stationären Pflegeeinrichtungen spielen eine wichtige Rolle im Versorgungsverbund des Quartiers, aber wir müssen ihre Zahl nicht weiter ausbauen, vielmehr sollten sie ihre Betreuungs- und Pflegeangebote für alle Menschen im Quartier öffnen können. Damit setzen wir die Politik fort, die der vorige NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) schon eingeführt hatte („Ich will nicht in Steine investieren, sondern in die Pflege am Bett“).“ Und man habe die Bedingungen für die Branche sogar spürbar verbessert, in dem der AfA-Satz auf Modernisierungen und neue Ersatzbauten von Laumanns 2 % auf 4% verdoppelt werden soll.

Die Anhörung im Sozialausschuss

„An der Pflege der Zukunft tüfteln“ hat Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) den Bericht zur Anhörung titeln lassen, der im Anschluss ein Stimmungsbild aus der Verbändeanhörung gab. An der Zukunft der Pflege tüfteln – eine ungewöhnliche Art der Kommentierung, geht es doch um ein wichtiges pflegepolitisches Projekt des Landessozialministeriums.

Vorwurf: „Der Entwurf gefährdet die Versorgungssicherheit“

In dem Bericht heißt es: Das Land NRW stellt sich auf eine erhebliche Zunahme an pflegebedürftigen Menschen ein. Die Zahl der momentan 550.000 Betroffenen soll in 050 auf mehr als 900.000 steigen. Höchste Zeit also, die Pflege zukunftssicher zu machen. Die Landesregierung hat dafür ein Alten- und Pflegegesetz auf den Weg gebracht. Der dazugehörige Entwurf für eine Verordnung zur Ausführung des Gesetzes wurde unter Fachexperten im zuständigen Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales diskutiert. Deren Botschaft: Der vorliegende Entwurf gefährde die Versorgungssicherheit.

Mit der Verordnung (Vorlage 16/1795) soll die Finanzierung und Förderung stationärer, teilstationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen geregelt sowie das Verfahren des künftigen Landesausschusses Pflege und Alter festgelegt werden. Das Gesetz ist derzeit noch in der parlamentarischen Beratung und soll die Alten- und Pflegepolitik verbinden. Es will die Mindeststandards für Pflege und Wohnangebote reformieren, bedarfsorientierte ambulante Unterstützungsangebote regeln, die Fokussierung quartiersnaher Pflege-, Betreuungs- und Beratungsstruktur erreichen, pflegende Angehörige unterstützen sowie die Selbstbestimmung älterer und pflegebedürftiger Menschen stärken.

Eindringlich warnten die Vertreter der Freien Wohlfahrtspflege NRW davor, die Durchführungsverordnung in ihrer jetzigen Form Realität werden zu lassen. Durch restriktive Finanzierungsmodalitäten werde eine bedarfsgerechte Anpassung des heutigen Platzangebotes an die Erfordernisse für die stationäre Pflege massiv behindert, hieß es. Anstatt dass es mehr Plätze in den stationären Einrichtungen gebe, wie dies angesichts des demografischen Wandels notwendig sei, müsse mit einem zurückgehenden Angebot gerechnet werden. „Es besteht kein Anreiz, um weitere Plätze zu schafften“, sagte Wolfgang Altenbernd von der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Maßnahmen, die dazu dienen sollen, eine Einbettzimmer-Quote von 80 Prozent zu erreichen, hätten einen Platzabbau zur Folge.

Ein weiterer Vorwurf: mehr Bürokratie. Nach Einschätzung der Freien Wohlfahrtspflege führt die Umsetzung der Verordnung zu erheblich mehr Bürokratie. Verantwortlich dafür seien neue Formen der Datenaufbereitung und –darstellung sowie neuen Nachweispflichten. Der Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW (VKSB) warnte, dass die zusätzlichen Kosten für die Bürokratie zu Umschichtungen führen, die am Ende die Kunden zahlen.

Kritik wurde auch der Festlegung einer Obergrenze für die förderfähige Nettogrundfläche pro Heimbewohner auf 50 Quadratmeter laut. Der Sozialverband Deutschland erinnerte daran, dass sich aus der Landesbauordnung und der UN-Behindertenrechtskonvention die Verpflichtung zur barrierefreien Gestaltung stationärer Pflegeeinrichtungen ergebe. Ob die räumlichen Voraussetzungen dafür mit der Verordnung geschaffen werden können, bleibe zweifelhaft, sagte Michael Spörke. Auch andere Experten sprachen von zu starren Grenzen und verlangten mehr Spielraum.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) rechnete vor, dass in den kommenden Jahren 20.000 Pflegeplätze wegfallen könnten. Die Durchführungsverordnung sei daher „absolut nicht praktikabel“, sagte Christof Beckmann. Private Einrichtungen seien auf Investoren angewiesen. Allerdings sei zu erwarten, dass sich diese aufgrund unattraktiver Ertragsmöglichkeiten, unzuverlässiger Rechtsgrundlagen und nicht mehr sicher planbarer Finanzierungen aus dem Pflegemarkt zurückzögen.

Vor allem die neuen Regelungen zur Refinanzierung der Investitionskosten vollstationärer Pflegeeinrichtungen seien inakzeptabel und wirtschaftlich nicht tragfähig. Wirtschaftsprüfer Karl Nauen sagte: „Wir laufen Gefahr, dass wir die Träger vom Kapitalmarkt abkoppeln“. Zudem müsse mit vermehrten Insolvenzen gerechnet werden. Ein weiteres Problem sei, dass der befürchtete Platzabbau auch zu einem Personalabbau führe.

Für die Landesseniorenvertretung NRW sagte Jürgen Jentsch: „Wir sehen die Verordnung als Schritt in die richtige Richtung.“ Es sei richtig, sich für neue Wohnmodelle zu öffnen. Allerdings sei eine intensive Kontrolle nötig, damit kleine Einrichtungen dieselbe Qualitätsstandards erfüllen wie größere Einrichtungen. Thomas Paal vom Sozialdezernat der Stadt Münster sprach sich für eine stärkere Förderungen neuer Einrichtungen wie Wohngemeinschaften aus – dazu gehörten auch finanzielle Impulse.

Der Fortgang

Am 21. Mai, nah Redaktionsschluss dieser Ausgabe, gab es einen weiteren Termin im MGEPA, dem Landespflegeministerium NRW. Der Fahrplan des Ministeriums ist wohl schon ins Wanken geraten. Auch aus dem inneren Kreis der Ministerin ist aktuell zu hören: „Nach der Anhörung im Landtag scheint uns derzeit unklar, ob der Landtag die DVO und das GEPA noch vor der Sommerpause oder unmittelbar danach beschließt. Hier gibt es derzeit noch interne Beratungen“.

„Kommunen dürfen nicht Rendite für Investoren sichern“

Hoffnungen auf wesentliche Änderungen am Entwurf nahm Steffens den Teilnehmern beim soleo-Kongress allerdings. „Trotz der vielen Diskussionspunkte: An der Umsetzung des APG kann es keinen Zweifel geben. Nach den BSG-Urteilen von 2011 haben wir da keine Wahl. Mit den Investitionskosten dürfen nur die Aufwendungen zum Erhalt und Betrieb der Immobilie gedeckt werden, Quersubventionierung der Pflegeleistungen sind ausdrücklich untersagt, Ihren Gewinn müssen Sie aus der Pflege generieren, nicht aus verschobenen I-Kosten.“

Und dann kamen noch ganz zentrale Aussagen der Ministerin: „ Pflege ist keine Renditemarkt. Pflege gehörte für uns zur Daseinsfürsorge. Das ist mit der Absicht, bestimmte Renditen zu erzielen, nicht kompatibel. Die Sozialhilfeträger und Kommunen sind nicht die staatlichen Renditebringer für Finanzinvestoren.“ Nach der Anhörung sei ihre klar geworden: Die DVO werden irgendwo landen zwischen den Interessen der Investoren und Betreiber und den Interessen der Kommunen, es dürfe keine Verteuerung des Systems Pflege geben.

Die Diskussion um das neue Landespflegerecht wird also fortgeführt – auch in CARE INVEST. Das GEPA hat bundesweit Bedeutung gewonnen, sowohl für Investoren und Betreiber als auch für die Ausrichtung der Altenpflegepolitik in anderen Bundesländern, die interessiert auf die Debatten in NRW schauen.

Auch bei den „6. ZukunftsGesprächen“ der Aachener Grund am 24./25. Juni in Benediktbeuern wird Markus Leßmann die (modifizierten?) Pläne des Ministerium vorstellen und mit Kritikern wie den Experten von Terranus, Hermann Josef Thiel und Markus Bienentreu, diskutieren.

Wir dürfen gespannt sein, wann und wie das GEPA in Kraft treten wird. Gp/CI

RP-Online: 39 Wohnungen auf der grünen Wiese (18.03.2014)

Heiligenhaus. An der Kurze Straße entstehen barrierearme Wohnungen mit Zusatzangebot der Caritasgesellschaft für Senioren.

Dass die Caritasgesellschaft Heiligenhaus mit ihrem Seniorenzentrum eine gefragte Zukunftsperspektive eröffnete, wusste deren Geschäftsführer Thomas Beuse schon, als der Bau des Zentrums an der Rheinlandstraße noch in Gang war. Das Haus öffnete im Jahr 2009 – und als zwischenzeitlich erste Pläne für zusätzliche Seniorenwohnungen auf den Tisch kamen, verzeichnete Beuse sofort rege Nachfrage. Jetzt kommt Teil zwei des Projekts in Gang, umgesetzt von der Firma Service-Wohnen Heiligenhaus als Investor und dem Berater- und Planerbüro Soleo, das schon das Caritaszentrum realisiert hat. Investor Bernard Eßmann nimmt für das Gesamtvorhaben sechs Millionen Euro in die Hand.

Bisher ist auf der Freifläche an der Kurze Straße – schräg gegenüber dem Seniorenheim – nur ein riesiges, auf Betonsockeln stehendes und mit Stahlstreben befestigtes Bauschild zu sehen: Im Angebot sind 39 Wohnungen, anderthalb bis drei Zimmer (oder: 51 bis 75 Quadratmeter) groß und überwiegend barrierefrei. Die künftigen Mieter können Servicepakete buchen – wie Wäschedienst oder Frühstück, aber auch die bevorzugte Behandlung, wenn ein Umzug ins nahe Seniorenheim gewünscht wird. Eine Art Paket hat im Vorfeld der Planungen die Stadt Heiligenhaus geschnürt. Der Beigeordnete Harald Flügge erklärte es gestern so: "Vor dem Bau der Kurze Straße als Teilstück der Entflechtungsstraße sind Gebäude abgerissen worden. Wenn man so will, ist die jetzige Freifläche ein Überbleibsel vom Bau der Umgehung." Dieses Überbleibsel hat die Stadt dem Investor verkauft. Architekt Kurt Dorn hat bereits am Seniorenheim-Projekt federführend mitgewirkt: "Inzwischen ist der entsprechende Bauantrag für die neuen Wohnungen eingereicht. Die Skepsis, die das erste Projekt bis zu seiner Fertigstellung im Jahr 2009 begleitete, ist inzwischen gewichen", so seine Erkenntnis.

Entstehen wird ein Bau, der aus einem Sockelgeschoss, drei Etagen und einem Staffelgeschoss bestehen wird. Zu den Preisen gab es gestern bei der Projektpräsentation nur eher Vages: "Wohnen für unter 1000 Euro warm" – weitere Details wurden nicht genannt.

Für Investor Eßmann, selbst gebürtiger Düsseldorfer, stimmt sowohl die Projektdimension wie das Drumherum. "Das Bauvorhaben passt ins Umfeld", sagte er. Sowohl ins nähere mit dem Seniorenzentrum in Sichtweite, wie auch ins weitere: Das Rathaus und die Innenstadt sind gerade mal 300 Meter entfernt. Auf halbem Weg dorthin werden die Mieter künftig das geplante Einkaufszentrum auf dem Kiekert-Areal finden.

Mit dem Projekt – so die strategische Ausrichtung der Stadt – will man auf die Ergebnisse der "Zuzugs- und Fortzugsbefragung" der SBEG reagieren. Die Umfrage des InWis-Instituts hatte klipp und klar ein deutliches Manko zutagegefördert: In Heiligenhaus fehlt es an seniorengerechten Wohnungen aller Art.

Erste Berechnungen der Stadt ergaben schon vor Jahren einen Bedarf von mindestens 100 Wohneinheiten im Bereich des betreuten Wohnens.

CareInvest - Ticker "soleo*-Kongress: Ministerin Steffens verteidigt das GEPA

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, wird beim 8. soleo* Kongress zum geplanten Landesgesetz GEPA Rede und Antwort stehen.

Wie geht es weiter mit dem GEPA? Pflegeministerin Barbara Steffens (Die Grünen) habe zugesagt, beim 8. soleo* Kongress am 9. Mai in Kevelaer ihre Vorstellungen zu erläutern und zu diskutieren, so die Geschäftsführer der soleo* GmbH, Ralf Weinholt und Prof. Kurt Dorn. "Über die Zusage von Ministerin Barbara Steffens freuen wir uns besonders", so Weinholt. "Das neue GEPA in Nordrhein-Westfalen wird ein großes Thema auf unserem Kongress sein. Und wer kann dazu aktueller etwas sagen als die Ministerin", ergänzt Dorn.

Die gesetzliche Pflegenovellierung in Nordrhein- Westfalen und deren Auswirkungen auf die vollstationäre Pflege sind auch Thema anderer Vorträge. So werden die weiteren Referenten Frank Löwentraut, Geschäftsführer der Aaetas Consult GmbHJan Grabow und Kai Tybussek von der CURACON GmbHDr. Georg Freiherr von und zu Franckenstein von den Rechtsanwälten FPS aus Frankfurt sowie Holger Flügge vom soleo* eigenen Institut für Sozial- und Gesundheitsimmobilien an der Hochschule in Trier (IGeSo) über die aktuellen und geplanten Veränderungen in der vollstationären Pflege referieren. 

Der soleo*-Kongress wird am 09. Mai von 09.00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr im Konzert- und Bühnenhaus der Stadt Kevelaer stattfinden.

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